In dieser Folge will ich dir Ruth C. Cohn (1912-2010) näherbringen, deutsche Jüdin und Begründerin der Themenzentrierten Interaktion. Dazu stelle ich das in diesem Jahr neu erschienene Buch von Matthias und Michaela Scharer „Ruth C. Cohn. Eine Therapeutin gegen totalitäres Denken“ (Patmos-Verlag) vor. Armin Lüthi fasst wunderbar zusammen, was das Leben und Werk dieser beeindruckenden Frau auch in mir bewegt – und weshalb ich immerzu davon erzählen muss: „Ich bin lebendiger geworden. Das bedeutet: Ich bin milder und härter, mutiger und vorsichtiger geworden. Ich zwinge mich, klarer zu denken, und wage, tiefer zu fühlen. Ich bin jünger und äler geworden; jünger, indem ich mich weniger hinter einmal erarbeiteten Positionen verschanze, älter, indem mir deutlicher ist, welche Werte ich vertreten will und muß. […] Mein Leben hat sich kompliziert: ein Stück von dem, was ich [als] meine nachtwandlerische Sicherheit empfand, ist mir abhandengekommen.“
Ich hoffe, die Folge gefällt dir und ich kann etwas von meiner Begeisterung an dich weitergeben!
Bis kommenden Montag! Herzlich, Katharina
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