“Der erste Freiraum ist immer in uns selbst: Finde deinen eigenen Weg, wie du zur Gestalterin von Freiräumen, in denen Zukunft entstehen kann, werden willst und kannst.”

Das Spiel Zukunft macht Schule versteht sich als kleines Werkzeug für den großen gesellschaftlichen Wandel. Unsere Überzeugung ist, dass Wandel da entstehen kann, wo er anfängt, uns Freude zu bereiten. Zukunft macht Schule will auf spielerische Weise (und ohne erhobenen Zeigefinger oder Verbissenheit) kleine und große Veränderungen in der Bildungswelt in Gang bringen.

Wir sind überparteilich, offen für verschiedene Weltbilder – solange sie nicht exklusiv sind! – und sehen uns als Interessensgemeinschaft in Bezug auf unsere Grundüberzeugung:

Die Zeit, in der wir heute leben, stellt uns als Menschheit vor immense Herausforderungen. Es ist klar, dass, wenn wir so weiterleben wie bisher, die Ressourcen unseres Planeten bald verbraucht sein werden und die Klimaerwärmung womöglich unwiderruflich zur Zerstörung unseres Lebensraums führt. Gleichzeitig sind Werte, die wir als Menschheit seit der Aufklärung entwickelt haben — wie Menschenwürde, Gleichheit und demokratische Teilhabe — durch das Erstarken des Nationalismus einer ernstzunehmenden Bedrohung ausgesetzt. Wir sind davon überzeugt, dass ein zukunftsfähiger Umgang mit unserer Erde und der Erhalt bzw. Ausbau von Demokratie und Menschenwürde nur möglich sind, wenn wir uns auf den Weg zu einem tiefgreifenden Wandel unserer Gesellschaft machen. Es reicht nicht mehr, in den gegebenen Strukturen von Konkurrenz und Wettbewerb zu handeln, da genau diese Strukturen zu den Krisen von heute geführt haben.

Als Begleiter*innen von jungen Menschen in Bildungseinrichtungen ist es unsere Vision, die Orte, an denen wir arbeiten, zu Orten zu transformieren, an denen Bildung für die Zukunft stattfinden kann.

Als zentrale Ziele für eine zukunftsfähige Bildung sehen wir beispielsweise:
– Kooperation
– Achtsamkeit und Augenhöhe
– Potentialentfaltung und Selbstwerdung
– Kreativität
– Eigenverantwortlichkeit

Um unsere Bildungsinstitutionen zu einem Lern- und Lebensort für diese tiefgreifende gesellschaftliche Transformation werden zu lassen, braucht es unserer Meinung nach vier Ebenen, auf denen Wandel stattfindet:

Wir selbst dürfen uns transformieren, können anerzogene Denkmuster überwinden und den Mut haben, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Wir können beginnen, die Umgebung, in der wir wirken, innerhalb des gesetzten Rahmens neu und anders zu gestalten. Wir können uns vernetzen und unsere politische Stimme erheben, um veraltete und starre Strukturen in der Bildungswelt durch zukunftstauglichere zu ersetzen.

Das Format eines Spiels bringt auf der einen Seite Leichtigkeit und Gelassenheit mit sich, auf der anderen Seite ermöglicht es den Teilnehmer*innen Austausch, Vernetzung, Unterstützung und dadurch hoffentlich den Mut, selbst zur*zum Gestalter*in einer zukunftstauglichen Bildung zu werden.


Lass uns spielerisch die (Bildungs-)welt verändern!


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